Stichworte: Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Liebstöckel
Tafel 446. Levisticum officinale Koch (Liebstöckel, Maggikraut). AB Teile der blühenden Pflanze. 1 Blüte; 2 Längsschnitt durch den Stempel; 3 Querschnitt durch denselben; 4 Früchtchen und Fruchtträger; 5 Querschnitt durch die Frucht. 1 bis 5 vergrössert.

Stengel stielrund, röhrig, feingerillt, wie die ganze Pflanze haarlos. Blätter glänzend, lederartig, meist dreifach-fiederschnittig; Abschnitte letzter Ordnung umgekehrt-ei-keilförmig, eingeschnitten-gesägt. Hülle und Hüllchen vielblätterig. Kelchsaum undeutlich. Kronenblätter grünlich-gelb, rundlich-eiförmig, einwärtsgerollt. Frucht oval; alle Riefen breit, scharf, fast geflügelt; randständige von fast doppelter Breite. Thälchen einstriemig; Fugenfläche zwei- bis vierstriemig. Blütezeit Juli, August. Höhe bis 2 m. In Südeuropa heimisch; im Gebiete, namentlich in Gebirgsdörfern, hin und wieder angebaut. Die Wurzeln, Radix Levistici, sind offizinell, auch Kraut und Früchte waren es.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

Kommentar schreiben

Kommentar