Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Liguster
Tafel 480. Ligustrum vulgare L. (gemeiner Hartriegel, Rainweide, Liguster) A Blüten-, B Fruchtzweig. 1 Blüte; 2 Blütenlängsschnitt; 3 Stück der Blumenkrone mit dem daran sitzenden Staubblatte; 4 Staubblatt; 5 Stempel im Kelche; 6 Stempel; 7 Querschnitt durch eine unreife, viersamige Frucht; 8 reife Frucht; 9 desgl. im Querschnitte; 10 und 11 Samen. 1 bis 8 und 10 vergrössert.

1,5 bis 3 m hoher Strauch mit länglichen oder länglich- lanzettlichen, ganzrandigen , spitzen, kahlen, gegenständigen oder zu dreien sitzenden Blättern. Blüten zwitterig, in endständigen, pyramidenförmigen, reichblütigen Rispen. Kelch becherförmig mit kurz-vierzähnigem Rande. Blumenkrone meist trichterig, mit ausgebreitetem, vierspaltigem Saume; stark riechend. Frucht eine zweifächerige Beere mit ein- bis zweisamigen Fächern. Blütezeit Juni, Juli. Stark duftend, homogam. In Wäldern und auf buschigen Hügeln; im nördlichen Teile des Gebietes selten, im mittleren und südlichen verbreitet.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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