Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé, , aus Bewie's Mikrowelt

Löwenmaul
Tafel 527. Antirrhinum majus L. (großes Löwenmaul, Löwenmäulchen) A Blütenzweig; 1 Blütenlängsschnitt; 2 Staubblätter und Griffel vor der Oberlippe ; 3 Staubblatt ; 4 Stempel ; 5 desgl. im Längsschnitte; 6 Fruchtknoten im Querschnitte; 7 Kapsel aufgesprungen; 8 desgl. im Längsschnitte; 9 Same; 10 desgl. im Längsschnitte. 1 bis 10 vergrössert.

Stengel kahl, oberwärts, wie auch die Kelche, drüsig-flaumhaarig. Blätter lanzettlich, etwas fleischig. Kelch fünfteilig, Kelchabschnitte eiförmig, viel kürzer als die Blumenkrone. Blüten in endständigen Trauben. Blumenkrone zweilippig, mit scharnierartigem Offuungsmechanismus, nicht gespornt, aber an ihrem Grunde buckelig- ausgesackt. Oberlippe zwei-, Unterlippe dreispaltig; purpurn, hellrot oder weiss, mit meist gelbem Saume. Blütezeit Juni, August. Homogam. Höhe 30 bis 60 cm. Aus Südeuropa stammend, in Gärten vielfach angebaut, verwildert und jetzt auf alten Mauern, wüsten Plätzen, an Bächen und Rainen eingebürgert.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

Kommentar schreiben

Kommentar