Stichworte: Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Mondviole, Silberblatt
Tafel 287A. Lunaria rediviva L. (dauernde Mondviole) A Blütenzweig; A1 Frucht (die Frucht beginnt bei a, das stielartige Stück von da an ist der besondere Fruchtträger); A2 Same; A3 reifer Same ohne Stiel; A4 und A5 Same in zweifacher Richtung durchschnitten. 3 bis 5 vergrössert.
Stengel aufrecht, ästig, weichhaarig; Blätter gestielt, herzeiförmig, die oberen eiförmig, zugespitzt, alle weichhaarig und ungleich gezähnt. Blumenblätter aus keilförmigem Grunde fast kreisförmig. Blütezeit Mai, Juni. Blüte wohlriechend. Fruchtträger stark verlängert. 60 bis 100 cm hoch. In schattigen Bergwäldern; nicht häufig.


Tafel 287B. Lunaria biennis Mönch ( zweijährige Mondviole, Silberblatt). B Frucht; die Frucht beginnt an dem Knoten des Stieles.
Schötchen breit oval, an beiden Enden stumpf; Samen herzförmig-rundlich, so breit als lang. Fruchtstiel behaart. Der vorigen sehr ähnlich. Blüht violett, kultiviert auch weiss. Blütezeit April bis Juni. Blüte geruchlos. Höhe bis 1 m. In Gärten der stehenbleibenden, silberglänzenden Fruchtscheidewände halber vielfach kultiviert und zuweilen verwildert, wohl nirgends im Gebiete wirklich wild.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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