Stichworte: Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Myrrhenkerbel
Tafel 454. Myrrhis odorata Scopoli (wohlriechende Süssdolde, Myrrhenkerbel). A Teil der blühenden Pflanze. 1 Fruchtträger mit Früchtchen; 2 Teilfrüchtchen im Längsschnitte; 3 desgl. im Querschnitte. 1 bis 3 vergrössert.

Blätter dreizählig bis dreifach-fiederschnittig, zottig-weichhaarig. Abschnitte letzter Ordnung fiederig-eingeschnitten-gesägt. Hülle fehlt. Hüllchen vielblätterig. Blättchen lanzettlich, zugespitzt, gewimpert, zurückgeschlagen. Mittlere Blüten der Dolde männlich. Blumenkrone weiss. Früchte gross, länglich, glänzend-braun, mit 5 stark-gekielten Rippen, deren seitliche randend; jede Rippe mit einer starken Strieme; Thälchen striemenlos. Blütezeit Mai, Juni. Höhe 50 bis 100 cm. In Grasgärten der Gebirgsdörfer angepflanzt und verwildert, auf den südlichen Gebirgen auch wild.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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