Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Natterkopf
Tafel 494. Echium vulgare L. (gemeiner Natternkopf, Natterkopf) A B Teile der blühenden Pflanze. 1 Blütenknospe; 2 Blüte; 3 Blütenlängsschnitt; 4 Staubblätter; 5 Nüsschen im Kelche; 6 Nüsschen ohne Kelch; 7 und 8 einzelne Nüsschen in verschiedener Stellung. 1 bis 6 und 8 vergrössert.

Stechend-borstig-steifhaariges Kraut. Blüten in einfachen Wickeln. Kelch röhrig, fünfteilig. Kelchzipfel und Staubblätter der Blumenkrone anliegend, letztere daher spreizend. Blumenkronenröhre meist kürzer als der Kelch. Blätter lanzettlich oder lineal-lanzettlich, untere in den Blattstiel zusammengezogen, obere sitzend. Wickel zur Fruchtzeit eine sparrige, durchblätterte Rispe bildend. Blumenkrone blau, seltener rosenrot oder weiss, oder rosenrot- und blau-gescheckt. Blütezeit Juni bis September. Griffel an seinem Ende zweispaltig. Staubbeutel schieferblau, selten gelb. Vorstäubend; gynodiöcisch , die weiblichen Pflanzen oft auffallend kräftig, aber mit kleineren Blüten; selten gynomonöcisch. Höhe 30 bis 100 cm. Auf wüsten, trockenen Orten gemein.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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