Stichworte: Band14, Flora, Historie, Sturm, aus Bewie's Mikrowelt

Nestler-Mauseohr, Hieracium cymosum
Nestler-Mauseohr, Hieracium cymosum.
Tafel 61:
a, b) Pflanze, verkl.;
c) Blume in nat. Gr.;
d) Hülle in nat. Gr.
Hellgrün bis gelbgrün. Ohne Ausläufer, aber zuweilen mit Wurzelschössen (Adventivsprossen). Blätter lanzettlich, in einen Stiel verschmälert, meist spitz mit abgesetztem Spitzchen, ganzrandig, mit langen steifen Haaren und kleinen Sternhaaren auf beiden Flächen. Stengel 30 bis 90 cm hoch, mit zerstreuten, nach oben an Grösse schnell abnehmenden Blättern, sternhaarig, ausserdem meist unten mit längeren, einfachen, aufwärts gekrümmten Haaren, oben mit Drüsenborsten. Blumenstand meist reichblumig und dicht, die untersten Zweige oft etwas entfernt, die oberen meist doldig zusammengedrängt. Blumen ziemlich klein, die Hülle mit etwas trichterähnlichem Grunde. Hüllblätter drüsig und borstig, meist auch mit mehr oder weniger zerstreuten Sternhaaren. Offene Blumen von etwa 1 cm Durchmesser, gelb. Griffel gelb. 5-6, seltener 7-9. (Synonyme: H. Nestleri Koch Syn., H. poliotrichum, H. glomeratiim Wirtgen.)
In lichten Wäldern und Gesträuchen, auf trocknem Gras- und Oedland; zerstreut in der oberrheinischen Ebene und an deren Rändern sowie im süddeutschen Juragebiet, sehr zerstreut im übrigen Süddeutschland, jedoch den Alpen fehlend und in ihrem Vorlande selten, sehr zerstreut in Mitteldeutschland, in Hannover bis an den Rand der Ebene, in Pommern und Brandenburg vom westlichen Rande des Odertales ostwärts, zerstreut in Posen, West- und Ostpreussen.

Kommentar schreiben

Kommentar