Stichworte: Band14, Flora, Historie, Sturm, aus Bewie's Mikrowelt

Pollich-Scharte, Serratula (oder Centaurea Pollichii)
Pollich-Scharte, Serratula
(oder Centaurea Pollichii)

Tafel 20:
a) Pflanze, verkl.;
b) Blüte, vergr.;
c) Staubgefäss, vergr.;
d) Narben, vergr.;
e) Fruchtkrone im Durchschnitt, vergr.;
f) Spitze einer Fruchtkronenborste, vergr.
15 bis 60 cm hoch. Stengel locker filzig. Blätter fiederspaltig mit linealischen Abschnitten, unterseits weissfilzig. Blumen langgestielt. Hüllblätter zugespitzt, die äusseren schmäler, filzig, die inneren breiter, nur an den Rändern filzig. Alle Blüten zwitterig. Blumen hellrot. Früchte vierkantig, mit etwas unebenem Rande und gezähnelten Borsten, welche zusammen mit einem von ihrem Grunde umschlossenen Stück der Fruchtschale abfallen. Staudig mit vorwiegend zweijährigen Trieben. 7-9. (Synonyme: Carduus cyanoides monoclonos Linne, C. mollis Pollich, Turinea tomentosa, cyanoides, Pollichii und monoclona, Acarna cyanoides.)
In dürren Kieferwäldern und auf sandigem Oedland; zerstreut im nördlichen Teil der oberrheinischen Ebene und an deren Rändern, südwärts bis Speyer – Wiesloch, sehr zerstreut mainaufwärts bis Schweinfurt und zum Steigerwald, ferner sehr zerstreut längs der Elbe bis Neuhaus – Lübthen abwärts, sowie durch Nordthüringen und Sachsen bis zum Unterharz und bis nach Treuenbrietzen und Westhavelland.

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