Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Rosmarin
Tafel 514. Rosmarinus officinalis L. (Rosmarin) A Blütenzweig. 1 Blüte; 2 fruchtbares Staubblatt; 3 Stempel; 4 unteres Ende des Stempels im Längsschnitte; 5 Nüsschen; 6 desgl. im Längsschnitte. 1 bis 6 vergrössert.

Immergrüner, bis 2 m hoher Strauch. Blätter linealisch, lederig, drüsigpunktiert, am Rande zurückgerollt, oberseits dunkelgrün, unterseits weissfilzig. Kelch zweilippig, drüsig-punktiert. Blumenkrone hellviolett, in der Mitte der Unterlippe mit weisslichem Streifen. Obere Staubblätter verkümmert. Untere mit langem Staubfaden, der mit einem rückwärtsgewendeten Stachel versehen ist. Die Nüsschen sind am Grunde des Griffels angewachsen. Blütezeit April, Mai. Auf trockenen Hügeln im Gebiete des Adriatischen Meeres. Aus den Blättern wird das offizinelle Oleum Rosmarini, Rosmarinöl gewonnen. Vielfach in Töpfen und Gärten gezogen und in der Südschweiz und in Südtirol vielfach verwildert.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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