Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé, , aus Bewie's Mikrowelt

Rote Taubnessel
Tafel 510. Lamium pur])ureura L. (purpurrote Taubnessel) A und B Teile der blühenden Pflanze. 1 Knospe; 2 Blüte; 3 desgl. ohne Kelch; 4 Blütenlängsschnitt; 5 und 6 Staubblätter; 7 Stempel; 8 Nüsschen; 9 desgl. im Längsschnitte. 1 bis 9 vergrössert.

Einjährige Pflanze. Scheinquirle am Stengelende fast kopfigzusammengedrängt. Schlund der nur schwach-gekrümmten, kleinen (10 bis 20 mm langen) Krone jederseits mit 2 Zähnchen, deren oberes pfriemlich ist. Blätter gestielt, ei-herzförmig, ungleich gekerbt-gesägt. Röhre des Kelches kahl, dessen Zähne behaart. Blumenkrone purpurn, sehr selten weiss. Röhre der Blumenkrone über ihrem Grunde gekrümmt, unter der Krümmung schmäler und daselbst inwendig mit einem Haarkranze. Kelch fünfzähnig. Blütezeit März bis Herbst, und, wenn es nicht friert, auch im Winter. Höhe 10 bis 20 cm. An wüsten Orten, Wegen, Zäunen, in Gärten, auf Ackerland; gemein.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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