Stichworte: Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Sanikel
Tafel 428. Sanicula europaea L. (europäischer Sanikel) A blühende Pflanze. 1 Zwitterblüte; 2 männliche Blüte; in beiden haben sich einzelne Staub- und die Kronenblätter noch nicht gestreckt; 3 völlig geöffnete Blüte; 4 und 5 Kronenblätter von der Seite und von vorn; 6 Frucht, in ihren beide Teilfrüchtchen aufgesprungen; 7 Fruchtquerschnitt. 1 bis 7 vergrössert.

Wurzelstock ausdauernd. Grundständige Blätter lang-gestielt, tief-handformig, fünflappig, eingeschnitten-gesägt; Sägezähne fein zugespitzt und oft am Rande gewimpert; sonst ist die Pflanze meist kahl. Blütenstengel 25 bis 50 cm hoch, blattlos oder mit 1 bis 2 sitzenden, dreiteiligen Blättchen. Blüten in kleinen Köpfchen zu einer gipfelständigen Dolde vereinigt. Blüten zwitterig-vorstäubend, oder männlich, klein, rötlich-weiss. Blütezeit Mai, Juni. Früchtchen mit hakenförmigen Borsten. In schattigen Bergwäldern zerstreut.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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