Stichworte: Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Schwalbenwurz
Tafel 487. Vincetoxicum officinale Mönch (gemeine Schwalbenwurz). A blühende Pflanze. 1 Blüte; 2 Blütenlängsschnitt, n die Meben kröne; 8 die Staubbeutelröhre um die Fruchtknoten; 4 de.sgl. von oben gesehen; 5 Staubblatt, vom Rücken gesehen, s das Mittelband; 6 Staubblatt von innen, mit dem Klemmkörper k und dem Pollinium p des benachbarten Staubblattes; 7 Kapseln; 8 Same mit Haarschopf. 1 bis 6 und 8 vergrössert.

Stengel aufrecht, meist nicht, zuweilen oberwärts windend. Blumenkrone radförmig, klein. Staubfadenkrone halbkugelig, nicht so hoch wie breit, deren fleischige, stumpe Lappen durch eine weite Bucht voneinander getrennt. Blätter herzförmig, oder, so namentlich die mittleren, herz-eiförmig, oder die obersten lineal-lanzettlich, langzugespitzt, kahl oder etwas flaumhaarig. Blüten gelblich-weiss, honigdufteud, in blattwinkelständigen, gestielten Trugdolden. Kapseln walzlich, eilanzettlich. Blütezeit Juni, Juli. Höhe 30 bis 60 cm. In trockenen Wäldern, auf Felsen; verbreitet, aber mancherorts fehlend. Stark giftig.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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