Stichworte: Band14, Flora, Historie, Sturm, aus Bewie's Mikrowelt

Schwarze Flockenblume, Centaurea nigra
Schwarze Flockenblume, Centaurea nigra.
Tafel 24:
a) Blume, verkl.;
b) Blatt, verkl.;
c – e) Hüllblätter, vergr.;
f) Hüllblattfranse, vergr.;
g) Frucht, vergr.
30 bis 90 cm hoch, rauh und etwas spinnewebig. Blätter eiförmig bis lanzettlich, weitläufig und fein stachelspitzig gezähnt, seltener gröber gezähnt oder ganzrandig, die unteren in einen Stiel verschmälert, die oberen sitzend. Blumen meist einzeln an der Spitze von Zweigen, welche oben verdickt und bis zur Blume beblättert sind. Blumenhüllen meist 1,5 bis 2 cm dick, schwarz oder dunkelbraun, selten heller. Aeussere und mittlere Hüllblätter mit grossem, langfransigem, aufrechtem oder wenig abstehendem Anhängsel, die Fransen fein gezähnelt. Innerste Hüllblätter mit lappig zerschlitztem Anhängsel, welches zwischen den Fransen der nächstäusseren Hüllblätter sichtbar ist. Blumen in der Regel rot, oft ohne strahlende Randblüte, ad. 6-9.
In Wäldern und auf Grasland; nicht selten im linksrheinischen Gebiet (Vogesen bis 1200 m), zerstreut bis Westfalen, Hannoversch Münden, Niederhessen, Westthüringen, Unterfranken, Württemberg und um Nördlingen, sehr zerstreut in Mittelfranken, selten weiter nord-, ost- und südwärts, und dann meist sicher neuerdings eingewandert (bis Ostpreussen) und oft unbeständig.
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