Stichworte: Flora, Historie, Thomé, , aus Bewie's Mikrowelt

Seidelbast
Tafel 415. Daphne Mezereum L. (gemeiner Seidelbast) A Blüten-, B Fruchtzweig. 1 Blüte mit aufgeschnittener Hülle; 2 Staubblätter; 3 Stempel; 4 desgl. im Längsschnitte; 5 Beere im Längsschnitte; 6 Same. 1 bis 6 vergrössert.

Die Blüten erscheinen vor der Belaubung im oberen Teile der Äste in den Achseln der vorigjährigen, nunmehr abgefallenen Blätter, in 2- bis 4 blutigen Büscheln. Blutenhülle hellpurpurn, seltener weiss. Blätter, im Herbste abfallend, lanzettlich, keilig, in den kurzen Stiel verschmälert, kahl, in der Jugend mitunter gewimpert. Blüten sitzend, wohlriechend; homogam. Blütenhüllzipfel eiförmig; deren Röhre aussen seidenhaarig, rot, selten weiss. Beere eiförmig, bei rotblütigen scharlachrot, bei weissblütigen gelblich. Blütezeit März, April. Höhe 50 bis 125 cm. In schattigen Laubwäldern; zerstreut. Stark giftig.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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