Stichworte: Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Sonnenröschen
Tafel 411. Helianthemum Chamaecistus Miller (gemeines Sonnenröschen). A blühende Pflanze; 1 Längsschnitt durch die Blüte; 2 aufgesprungene Frucht von der Seite, 3 desgl. von oben gesehen; 4 Längsschnitt durch den Samen. 1 bis 4 vergrössert.

Griffel zwei- bis dreimal länger als der Fruchtknoten. Halbstrauch. Blätter gegenständig, oval oder lanzettförmig, gewimpert, rauh, unterseits oft filzig, flach oder mit zurückgerolltem Rande. Innere Kelchblätter stumpf mit kleiner Spitze. Blumenblätter breit, verkehrt-herzförmig, in einen kurzen Nagel verschmälert, citronen- oder schwefelgelb, seltner weissgelb, sehr selten weiss. Blütezeit Juni bis Herbst, Homogame, nektarlose Pollenblume. Äste 20 bis 50 cm lang, an trockenen, sonnigen Orten, auf Heiden, an Waldrändern; meist häufig, bis in die Alpen, woselbst die Blüten grösser.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage


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