Stichworte: Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Spitzahorn
Tafel 400. Acer platanoides L. (Spitzahorn) A Blütenzweig, B Fruchtzweig. 1 männliche Blüte von oben; 2 desgl. von unten; 3 Staubblatt; 4 Zwitterblüte; 5 Befruchteter, wachsender Stempel auf halbiertem Fruchtboden; 6 Same, geöffnet. 1 bis 6 vergrössert.

Blätter papierartig dünn, mit in eine längere Spitze ausgezogenen, durch runde Buchten getrennten, drei- bis fünfzähnigen Abschnitten, hellgrün, auf der Unterseite in den Nervenwinkeln filzig, ebenso wie die jüngsten Zweigenden einen weisslichen Milchsaft führend. Blüten hellgrün, teils eingeschlechtlich, teils zwitterig, die weiblichen Blüten haben ganz das Aussehen von zwitterigen, doch öffnen sich ihre Staubbeutel nicht. Staubblätter sind 8 vorhanden; sie entspringen in kleinen Gruben des Diskus. Stengel kahl. Blütezeit April, Mai, kurz vor dem Laubausbruch. Frucht hängend, mit braunen, einen sehr stumpfen Winkel bildenden, fast wagerecht ausgespreizten Flügeln. 10 bis 20 Meter hoher, den Gebirgswaldungen des mittleren und südlichen Teils des Gebiets angehörender, oft angepflanzter Baum.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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