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Sturms Flora von Deutschland, Band 4: Wasserkräuter – Tafel 2

Pfeilkraut, Sagittaria sagittifolia

Pfeilkraut, Sagittaria sagittifolia
Taf. 2:
a) Pflanze, verkl.;
b) durchschnittene männl. Blüte in nat. Gr.;
c) Staubgefässe, vergr.;
d) durchschnittene weibl. Blüte in nat. Gr.;
e) junge Frucht in nat. Gr.
15 bis 120 cm hoch. Blätter untergetauchter, nie blühender Pflanzen grasähnlich, selten kommen einige längliche Schwimmblätter vor. Luftblätter gestielt, pfeilförmig. Blütenstände aus dreizählig-quirligen Stielen zusammengesetzt. Weibliche Blüten an den untersten, in der Regel einblütigen Stielen, männliche viel zahlreicher, ihre Stiele in den oberen Teilen des Blütenstandes auch einblütig, wenn sie aber in den untersten Quirlen auftreten, meist mehrblütig. ad, unter Wasser immergrün. 6-8. (Synonyme: Hasenohr.)
In stehendem und fliessendem frischem Wasser; nicht selten in Nord- und Mitteldeutschland (in Schlesien bis 500 m aufwärts) und der oberrheinischen Ebene, zerstreut im übrigen Süddeutschland mit Ausnahme der Alpen.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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