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Sturms Flora von Deutschland, Band 5: Mittelsamige – Tafel 01

Morison-Spergel, Spergula Morisonii


Morison-Spergel, Spergula Morisonii
Tafel 1:
a) Pflanze, verkl.;
b) Nebenblätter, vergr.;
c und d) Blüten in nat. Gr.;
e, f) Staubgefässe und Fruchtknoten, vergr.;
g) aufgesprungene Frucht in nat. Gr.;
h) Samen in nat. Gr. und vergr.
Stengel 5 bis 30 cm lang, einfach oder verzweigt, aufrecht oder ausgebreitet. Blätter kurz, blaugrün, auf der Unterseite ohne Furche. Kronblätter stumpf, einander mit den Rändern deckend. Staubgefässe in der Regel 10. Samen schwarz, am Rande mit einer Zone kleiner weisslicher Punkte und mit einem bräunlichen, strahlig gestreiften Flügelrande, welcher ungefähr halb so breit ist, wie der Durchmesser des Samens. 4-7. (Synonyme: S. vernalis, in älteren Floren auch als S. pentandra.)
In Kiefernwäldern und auf sandigem Oedland; häufig in Schlesien, Posen, Brandenburg und dem Regierungsbezirk Lüneburg, mehr zerstreut in den Küstenländern, im Norden der Schlei und im Regierungsbezirk Aurich fehlend, in Mitteldeutschland im allgemeinen zerstreut, desgleichen in Westfalen und am Niederrhein sowie in Franken, Nordbaden, der Pfalz und dem Elsass. Für Südbayern zweifelhaft.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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