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Sturms Flora von Deutschland, Band 5: Mittelsamige – Tafel 33

Kleine Montie, Montia minor


Kleine Montie, Montia minor
Tafel 33, Fig. 1:
a) Pflanze in nat. Gr.;
b) Blüte in nat. Gr. und vergr.;
c) Kelch, vergr.;
d) Blumenkrone, ausgebreitet, vergr.;
e) Fruchtknoten, vergr.;
f) Frucht in nat. Gr. und vergr.;
g) aufgesprungene Frucht, vergr.;
h) Samen in nat. Gr. und vergr.
2 bis 10 cm lang, aufsteigend, meist gelbgrün. Samen matt, warzig-höckerig. 4-6, jedoch unter günstigen, anscheinend seltenen Umständen schon im August keimend und im September blühend. Diese Herbstexemplare werden nicht gelb. (Synonyme: Montia fontana zum Teil, M. arvensis).
Auf Aeckern und überschwemmt gewesenem Oedland; zerstreut, fehlt in Ost- und Westpreussen.
Kleines Knorpelkraut, Polycnemum arvense
Tafel 33, Fig. 2:
a) Pflanze, verkl.;
b) Zweig in nat. Gr.;
c) Blüte mit den Vorblättern, vergr.;
d) ein zweiblütiger (ungewöhnlicher) Spross, vergr.;
e) Staubgefässe und Fruchtknoten, vergr.;
f) Fruchtkelch, vergr.;
g) Frucht in nat. Gr. und vergr.;
h) oberer Teil der Frucht, vergr.;
i) Same, vergr.
Stengel 2 bis 10 cm hoch, in der Regel am Grunde mit ausgebreiteten, bis 30 cm langen, dünnen Zweigen. Blätter fast dreikantig, stachelspitzig. Vorblätter ungefähr so lang wie der Kelch. 7-11.
Auf Aeckern; zerstreut durch Mitteldeutschland, das westliche Süd- und östliche Norddeutschland, fehlt in Württemberg und dem Schwarzwald und ist in Südbayern sowie nordwestlich von Schwerin in Mecklenburg – Peine – Springe – Nordhausen in Thüringen, dem Lahnthal und dem Mayfeld erst selten gefunden.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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