Stichworte: Band14, Flora, Historie, Sturm, aus Bewie's Mikrowelt

Sumpf-Saudistel, Sonchus palustris
Sumpf-Saudistel, Sonchus palustris
oder Hieräcium palustre.

Tafel 51:
a) Blumenstand, verkl.;
b) Blatt, verkl.;
c) Blüte, vergr.;
d) Staubgefäss, vergr.;
e) Frucht, vergr.;
f) desgl. ohne Krone.
1 bis 3,8 m hoch, schlank, nur verstümmelte Triebe verzweigen sich. Blätter kahl, am Rande von kleinen Stacheln rauh, die untersten in einen Stiel verschmälert und fiederspaltig mit schmalem Endabschnitt, die übrigen mit pfeilförmigem Grunde sitzend, aufrecht, nicht selten mit einem oder einigen Paaren langer schmaler, oft etwas rückwärtsgerichteter Fiederzähne, sonst lineallanzettlich, lang zugespitzt. Oberer Stengelteil nebst den Blumenstielen und Hüllblättern dicht schwarz-drüsenborstig und sternhaarig, selten kahl. Blumenstand ebenstraussähnlich. Früchte gelb, wenig zusammengedrückt, mit vier stumpfen Kanten und rautenähnlichem Querschnitt, zwischen den Kanten mit feineren Rippen, etwas querrunzelig, oben gestutzt, unten wulstig, ad. 7- 9.
An Ufern und in Sümpfen, besonders zwischen Röhricht oder Gesträuch; zerstreut längs der ganzen Küste und von der Altmark bis Nordthüringen, sonst selten im Binnenlande bis Rheinhessen, Unterfranken, Thüringen, Leipzig, Frankfurt a. O., Bromberg, Graudenz sowie in Mittelfranken, der Oberpfalz und Niederbayern.

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