Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Waldmeister
Tafel 546. Asperula odorata L. (Waldmeister) Teil der blühenden Pflanze. 1 Blüte; 2 Blütenlängsschnitt, 3 Staubblätter; 4 Stempel mit dem Grunde der Blumenkrone; 5 Fruchtknotenquerschnitt; 6 Fruchtknoten, auf dessen Gipfel die weisslichen, oft zu einem Ringe zusammenfliessenden Nektarien; 7 Hakenborsten desselben; 8 Längsschnitt durch die Frucht, 1 bis 8 vergrössert.

Kraut von einem eigentümlichen Gerüche, nach Cumarin duftend. Wurzelstock ausdauernd, rasig oder kriechend. Eine die Blüten überragende Hülle fehlt. Blätter in sechs- oder mehrzähligen Quirlen; ganzrandig, kahl; die unteren länglich-umgekehrt-eiförmig, die oberen länglich-lanzettlich. Blüten in Trugdolden. Blumenkrone weiss, wohlriechend. Frucht dicht-hakenborstig. Blütezeit April, Mai; homogam. Höhe 10 bis 50 cm. In schattigen Laub-, namentlich Buchenwäldern und in Gebirgsgegenden, auf steinigem Boden; zerstreut. Das junge Kraut wird zum Würzen des Weins, Maitrank, benutzt.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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