Stichworte: Band14, Flora, Historie, Sturm, aus Bewie's Mikrowelt

Weidenblättriger Lattich, Lactuca saligna
Weidenblättriger Lattich, Lactuca saligna
oder Hieracium salignum.

Taf, 46:
a, b) Stengel und Blumenstand in nat. Gr.;
c) Stück einer Fruchtkronenborste, vergr.;
d) Frucht, vergr.
20 bis 90 cm hoch. Unterste Blätter zuweilen fiederspaltig, die übrigen aus pfeilförmigem Grunde linealisch, ganzrandig, unterseits auf der Mittelrippe oft stachelborstig. Blumenstände traubenförmig oder schlank rispig, immer aufrecht, Früchte gestreift, schmalrandig, kahl, graubraun mit weisslichem Schnabel, der etwa doppelt so lang ist wie die eigentliche Frucht. 1j und 2j. 7-9.
An Strassen, Dämmen, auf Oedland und Salzwiesen; sehr zerstreut im westlichen Mitteldeutschland, südwärts bis zum Oberelsass, Baden-Baden, dem württembergischen Unterland, ostwärts bis Unterfranken, Leipzig – Nienburg an der Bode, nordwärts bis Stassfurt,. Hildesheim, zum Nahetal und Diedenhofen, selten und unbeständig in der Niederlausitz und Oberschlesien.

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