Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé aus Bewie's Mikrowelt

Wiesen-Glockenblume
Tafel 562. Campanula patula L. (ausgebreitete Glockenblume, Wiesen-Glockenblume) A blühende Pflanze. 1 Längsschnitt durch die Blüte in ihrem männlichen Zustande, nachEntfernung der Blumenkrone; 2 Staubblätter und Narbe im männlichen Zustande; 3 Blüte im weiblichen Zustande der Länge nach durchschnitten ; 4 Same; 5 desgl. der Länge nach durchschnitten. 1 bis 5 vergrössert.

Blätter kerbig-gesägt; grundständige länglich oder länglich-umgekehrt-eiförmig, in den kurzen Stiel herablaufend; Stengelblätter breit-lanzettlich, sitzend. Rispe etwas abstehend, oft fast ebensträussig. Seitliche Blütenstiele etwa in ihrer Mitte mit einem Vorblättchen oder daselbst verzweigt. Blumenkrone trichterig, glockig bis halbkugelig-glockig, weit offen, unterhalb ihres Saumes nicht eingeschnürt; deren Saum inwendig nicht bärtig. Kelchzipfel lanzettlich-pfriemlich. Blumenkrone tief-fünfspaltig, violett oder blau. Blütezeit Mai bis Juli; vorstäubend. Höhe 30 bis 60 cm. Auf trockenen Wiesen, Grasplätzen, an Waldrändern; verbreitet, mancherorts gemein.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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