Stichworte: Eukaryoten, Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Wiesensalbei
Tafel 513. Salvia pratensis L. (Wiesensalbei) AB blühende Pflanze. 1 Kelch; 2 Blütenlängsschnitt; 3 fruchtbare Staubblätter (die Gestaltung der Hebeleinrichtung ist an Figur 3b deutlich zu erkennen); 4 die oberen, zu gestielten Drüsen verkümmerten, unfruchtbaren Staubblätter; 5 unteres Ende des Stempels; 6 oberes Ende des Griffels; 7 Nüsschen; 8 desgl. im Längsschnitte. 1 bis 8 vergrössert.

Stengel oberwärts wie Deckblätter. Blätter gestielt, eiförmig oder länglich, am Grunde oft herzförmig, spitz, doppelt oder ausgebissen gekerbt, mitunter etwas gelappt, runzelig, oberseits kahl, unterseits flaumhaarig. Blüten zwitterig. , Kelch und Blumenkrone klebrig-drüsenhaarig. Unterlippe dreispaltig, mit grösserem, ausgerandetem Mittelzipfel. Kelch zweilippig; Blumenkrone gross, dunkelviolett, seltener blau, rosenrot oder weiss. Neben zwitterigen, vorstäubenden Pflanzen finden sich weibliche und gynomonöcische. Blütezeit Mai bis Herbst. Höhe 30 bis 60 cm. Auf trockenen Wiesen, an Wegen; verbreitet und stellenweise häufig, doch nicht überall.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

Kommentar schreiben

Kommentar