Stichworte: Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Ziströschen
Tafel 410A. Cistus Creticus L. (kretensisches oder klebriges Ciströschen.) Blütenzweig.
Griffel so lang wie die Staubblätter; Blumenkrone gross (8^/2 cm Durchmesser), lebhaft rot, mit gelbem Schlünde. Sehr ästiger, gegen 1,5 Meter hoher Strauch, mit gegenständigen, eirunden, beiderseits filzig-kurzhaarigen Blättern. Blüten einzeln oder fast doldentraubig am Ende der Zweige. Blütezeit Juni. Juli. Sie und einige verwandte Arten schwitzen das früher offizinelle, wohlriechende Gummiharz Ladanum aus. Auf Gebirgsabhängen der Inseln Cherso und Osero in der Adria; mitunter als Zierpflanze gezogen.

Tafel 410B. Cistus Monspeliensis L. (gallisches Ciströschen) Blütenzweig.
Blätter lineal-lanzettlich , nicht gestielt. Blüten in kurzen, einseitswendigen, endständigen Trauben (Durchmesser 2,5 bis 3 cm). Blütezeit Mai, Juni. Sehr ästiger, bis 1 m hoher Strauch. Auf felsigen, sonnigen Hügeln in Istrien.

Tafel 410C. Cistus salvifolius L. (salbeihlätterige Cistrose) Blütenzweig.
Blätter eiförmig-stumpf, gestielt. Blüten einzeln oder zu zweien an der Spitze der Astchen (Durchmesser bis 4 cm). Blütezeit Mai, Juni. Ziemlich ästiger, bis 1 m hoher Strauch. An steinigen, sonnigen Abhängen und wüsten Plätzen bei Triest und in Istrien.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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