Bewie 's Mikrowelt Giersch aus Sturms Flora von Deutschland, Band 12: Schirmblumige – Tafel 9
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Giersch, Aegopodium podagraria;
Selinum podagraria

Tafel 9 :
a) Wurzelstockszweig, verkl.;
b) Blütenstand, verkl., dahinter Blätter;
c) Blütenstielstück in nat. Gr. ; d und
e) Blüten, vergr.; f und
g) Kronblätter, vergr.; h und
i) Fruchtstielchen mit Mittelsäule, vergr.;
k, l) Fruchthälfte, vergr.;
m) Früchte, vergr.;
n, o) Querschnitt durch Fruchthälften, vergr.
Queckend. Triebe 20 bis 120 cm hoch, meist kahl. Untere Blätter in der Regel zweimal dreizählig mit gestielten Blättchen, obere dreizählig, selten auch die unteren nur einmal dreizählig. Blättchen eiförmig bis länglichlanzettlich, zugespitzt, unregelmässig gesägt, kahl oder auf der Unterseite an den Nerven behaart. Ausnahmsweise kommen fast einfache Blätter vor. Blütenstände doppelt bis dreifach doldig. Bei dreifach doldiger Verzweigung hat die Verzweigung erster Ordnung eine Laubblatthülle am Grunde, und in der Mitte der Zweige treten zuweilen einzelne oder gegenständige Vorblätter auf. Die Verzweigungen letzter und vorletzter Ordnung sind in der Regel hüllblattlos, bald kurzhaarig, bald kahl. Blüten zwitterig. Kelchzipfel nicht entwickelt. Kronblätter weiss, selten rosa, tief ausgerandet mit kleiner eingeschlagener Spitze in der Kerbe. Früchte ohne Streifen zwischen den Rippen, kahl, die Mittelsäule bis zur Mitte gespalten, ad. 5-7. (Synonyme: Erdholder, Gerhardskraut, Hinlaustrenzel, Geissfuss, Günsel, Zipperlekraut, Wetscherlewetsch.)
In Wäldern und Gesträuchen, an Ufern, in Gärten und Anlagen gemein, in den Alpen fast bis 1400 m.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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