Bewie 's Mikrowelt Große Bibernelle aus Sturms Flora von Deutschland, Band 12: Schirmblumige – Tafel 11
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Grosse Bibernelle, Pimpinella magna;
Selinum pimpinelloides

Tafel 11:
a) Pflanze, verkl.;
b, c, g) Blüten, vergr.,
c) nach Abfall der Staubgefässe;
d) Fruchtknoten, vergr.;
e) Frucht, vergr.;
f) Querschnitt durch eine Fruchthälfte, vergr.
Kahl. Stengel kantig und gefurcht, 25 bis 120 cm hoch, mit einfach gefiederten Grund- und Stengelblättern. Blättchen länglich-eiförmig bis lanzettlich, meist zugespitzt und eingeschnitten oder gesägt, nicht selten über dem Grunde tiefer gespalten und dadurch annähernd dreilappig, selten zerschlitzt, die untersten meist mit deutlichen Stielchen. Griffel schon zur Blütezeit ungefähr so lang wie der Fruchtknoten. ad. 6-11. (Synonyme: Pimpinella magna und rubra, früher auch P. nigra und major sowie Saxifraga hircina; Bockspeterle.)
In Wäldern und Gesträuchen, auf Grasland, an Wegen und Ufern nicht selten, in den Alpen bis 1900 m, jedoch im Nordseeküstenlande selten. Als Heilkraut veraltet.
Rassen:
a) Grosse weisse Bibernelle. Selinum pimpinelloides magnum.
Blumen weiss, selten blassrosa. Die verbreitetste Form, nur in den Alpen seltener.
b) Rote Bibernelle. Selinum pimpinelloides rubrum.
Blumen rosenrot. Nicht selten in den höheren Lagen der Alpen, zerstreut in deren Vorland, auf dem schwäbischen Jura und in den höheren Lagen des Schwarzwaldes und der Vogesen. Die sonst bis zur Ostsee vereinzelt vorkommenden rotblühenden Pflanzen sind wohl meistens (oder sämtlich) individuelle Abänderungen der gewöhnlichen Form.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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