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Rotfrüchtige Zaunrübe aus Sturms Flora von Deutschland, Band 12: Glockenblumige – Tafel 64
Rotfrüchtige Zaunrübe, Bryonia dioeca
Tafel 64:
a) Zweig der weibl. Pflanze, verkl.;
b) Ranke in nat. Gr.;
c) Blatt, verkl.;
d, e) weibliche Blüte in nat. Gr.;
f) Schnitt durch eine weibliche Blüte, vergr.;
g) Kelch, vergr.;
h, i) männliche Blüte in nat. Gr.;
k, l) doppeltes Staubgefäss, vergr.;
m) Fruchtstand in nat. Gr. ;
n) durchschnittene Frucht in nat. Gr.;
o – q) Same nebst Durchschnitten, vergr.
Pflanzen getrennten Geschlechts. Männliche Blütenstände meist locker traubig, an der Spitze anfangs doldenähnlich. Krone etwa doppelt so lang wie der Kelch, von etwa 15 mm Durchmesser. Weibliche Blütenstände doldenähnlich, sitzend oder kurz gestielt, der Kelch erheblich kürzer als die Krone, letztere von etwa 1 cm Durchmesser. Narben behaart. Früchte rot. 5-9.
In Gesträuchen, vorwiegend in Hecken;. nicht selten im westlichen Süd- und Mitteldeutschland, in Bayern südwärts bis Meiningen – Simbach, ostwärts bis Regensburg (Donaustauf) – Bayreuth, in Mitteldeutschland bis Thüringen, in Norddeutschland bis Westfalen, dann wieder im östlichen Holstein, sehr zerstreut am Westrande des Kgr. Sachsen (bis zur Mulde), im westlichen Norddeutschland bis Lingen – Hannover, sowie im übrigen Schleswig-Holstein, selten im übrigen Nordwestdeutschland und ostwärts bis Pommern und Brandenburg.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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