Kuh-Kamille aus Sturms Flora von Deutschland, Band 13: Haufenblütige – Tafel 43
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Kuh-Kamille, Chamaemelum arvense
Tafel 43.
a) Pflanze, verkl.;
b) Blatt in nat. Gr.;
c) Blumen in nat. Gr.;
d) Randblüte, vergr.;
e) Blumenachse, vergr.;
f) Mittelblüten, vergr.;
g) Deckblätter, vergr.;
h) Frucht in nat. Gr. und vergr.
Geruchlos. Meist vom Grunde verzweigt mit aufstrebenden 7 bis 50 cm langen Zweigen, mit veränderlicher Behaarung. Blätter fiederspaltig bis doppeltfiederspaltig, ihre Zipfel meist schmäler als 1 mm. Blumen von etwa 2 bis 3 cm Durchmesser, zuweilen ohne Strahlblüten. Deckblätter lanzettlich, zugespitzt. Krone der Röhrenblüten bald am Grunde, bald gegen die Spitze etwas erweitert. Früchte oft an den Seiten mit zwei oder drei Rinnen, die eine oder zwei, oft den Hauptkanten ähnliche Rippen einfassen, dadurch zuweilen fast gleichmässig achtrippig, andremale etwas ungleichseitig und zehnrippig, zuweilen auch rippenlos, sogar die Kanten können undeutlich, und die Früchte fast stielrund werden. Sie sind ungekrönt oder mit kümmerlichem, meist halbseitigem Schuppenrand, seltener mit deutlicher ringsumlaufender Schuppenkrone versehen. 1j. 3-11. (Synonyme: Anthemis agrestis und arvensis; Kuhdill, Rindsauge.)
Auf Aeckern häufig, nur in den Alpen selten, auch an Ufern und Wegen.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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