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Sturms Flora von Deutschland, Band 1: Lilienartige – Tafel 30

Acker-Gilbstern, Gagea arvensis

Acker-Gilbstern, Gagea arvensis
Tafel 30:
a) Pflanze, verkl.;
b) Blüte in nat. Gr.;
c) Frucht in nat. Gr.;
d) Frucht ohne die Blumenblätter in nat. Gr.;
e) durchschnittene Frucht, vergr.;
f) Samen in nat. Gr. und vergr.
8 bis 30 cm hoch. Grundblätter linealisch. Die beiden Stengelblätter meist nahe beieinander, eine Blütenstandshülle bildend, das untere meist reichlich 5 mm breit. Nicht selten sind Brutzwiebeln in der Achsel eines Blattes. Zuweilen steht in der Achsel des unteren Stengelblattes ein zweiter, jüngerer Blütenstand. Blütenstand meist etwa sechsblütig (zwei- bis zwölfblütig), oft doldenähnlich. Blumenblätter etwa 13 mm lang und 2 mm breit, ziemlich spitz. 3-5. Abnorme Blüten sind nicht selten.
Auf Aeckern, in Weingärten und auf Grasland; im allgemeinen nicht selten, wenn auch oft vereinzelt, fehlt jedoch den Alpen und den nordostbayerischen Waldlandschaften, dem Nordosten jenseits des Weichseltales, Schleswig-Holstein (ausser dem Kreise Cismar) und den Reg.-Bez. Stade und Aurich und ist an der Grenze dieser Ausschlussgebiete sehr zerstreut.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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