Berg-Ahorn aus Sturms Flora von Deutschland, Band 7: Seifenbäume – Tafel 17
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Berg-Ahorn, Acer pseudoplatanus
Tafel 17:
a) Blütenstand in nat. Gr.;
b) Frucht in nat. Gr.;
c) Fruchtteil durchschnitten, vergr.;
d) Same, vergr.
10 bis 20 m hoch, Blätter meist fünflappig, zuweilen fast fünfteilig, mit mehr oder weniger gezähnten, spitzen oder stachelspitzigen Lappen, oberseits zuweilen bunt, unterseits in der Regel blaugrün, selten grün. Blüten nach den Blättern erscheinend in hängenden, schlanken Ständen, die am Grunde meist rispig, im übrigen traubig verzweigt sind. Männliche und zwitterige Blüten in demselben Stande. Blumen grün, an Kulturformen selten rot. Staubgefässe der männl. Blüten doppelt so lang wie die Kronblätter. Fruchtknoten dicht behaart; in Ausnahmefällen 3 bis 4 Fruchtblätter. Fruchtteile mit aufrechten oder etwas auseinanderweichenden Flügeln, ihre Fächer gewölbt, zuletzt ziemlich kahl. Früchte zuweilen rot, zuweilen sind 3 Keimblätter vorhanden. 5-6. (Synonyme: Urle).
In Wäldern; in den Gebirgen nicht selten, in den Alpen bis 1650, in den Vogesen bis 1300 m, in den Ebenen sehr zerstreut. Häufig gepflanzt; einheimische, verwilderte und angepflanzte Bäume lassen sich nicht trennen; in die norddeutsche Ebene ist die Art möglicherweise erst durch die Menschen eingeführt. Das weisse harte Holz ist geschätzt.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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