Stichworte: Band14, Flora, Historie, Sturm, aus Bewie's Mikrowelt

Echter Löwenzahn, Taraxacum vulgare oder Hieracium leontodon
Echter Löwenzahn, Taraxacum vulgare
oder Hieracium leontodon.

Tafel 41:
a) Pflanze, verkl.;
b) durchschnittene Blume, verkl.;
c) Blüte, vergr.;
d) Staubgefäss, vergr.;
e) Narben, vergr.;
f) junge Frucht, vergr.;
g) Frucht in nat. Gr.;
h) unterer Teil der Frucht, vergr.;
i) Fruchtquerschnitt.
Grasgrün oder gelblichgrün, anfangs oft locker weissfilzig. Blätter hinten fiederspaltig, vorn meist nur tief gezähnt, der Mittelstreif nicht selten mit schmalen Zacken, die Abschnitte annähernd dreieckig mit geradem oder konkavem hinterem und konvexem vorderem Rande mit rückwärtsgerichteter, seltener verlängerter und wieder nach vorn gekrümmter Spitze, am vorderen Rande nicht selten gezähnt. Es kommen nicht selten einfache, nur gezähnte Blätter von länglich verkehrteiförmigem Umrisse vor. Stengel 15 bis 70 cm hoch, seltener niedriger, bis 2 cm. Aeussere Hüllblätter lanzettlich, zurückgeschlagen, innere viel länger, lineallanzettlich. Krone der Randblumen aussen mit rotem Streifen. Früchte hellgelbbraun. 3-5, selten einzeln 6-7, etwas häufiger wieder 8-9, einzeln bis 1. (Synonyme: Taraxacum officinale, dens leonis).
In lichten Wäldern, auf Grasland, Aeckern und Oedland, an Ufern und Strassen häufig, in den Alpen bis über 2500 m.

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