Glänzendes Geranium aus Sturms Flora von Deutschland, Band 7: Schnabelfrüchtler – Tafel 6
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Glänzendes Geranium, Greranium lucidum
Tafel 6:
a) Pflanze in nat. Gr.;
b) Kelchblätter, vergr.;
c) Kronblatt, vergr.;
d) Fruchtteil, vergr.;
e) Same, vergr.
Stengel 5 bis 30 cm hoch, fast kahl, meist rot, zerbrechlich. Blätter handförmig gespalten mit vorn eingeschnittenen, oft zweimal dreizähnigen Lappen, glänzend. Blütenstiele zweiblütig. Kronblätter rosa, ungefähr 1 cm lang, wovon fast 7 mm auf den Nagel kommen. Fruchtteile quer- und zum teil netzrunzelig, kurzhaarig oder kahl. 1j. 5-8.
In Wäldern und Gesträuchen; zerstreut im westlichen Mitteldeutschland von der Pfalz und Rheinprovinz bis Südhannover (Hameln) und Thüringen, selten bis Neuhaldensleben, Potsdam, Leipzig und Oberfranken, zweifelhaft für Niederbayern. Die isolierten Standorte liegen teilweise in oder bei Parkanlagen, teilweise sind sie nachweislich angesät (Leipzig 1878).
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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