Hartheu (Johanniskraut) aus Sturms Flora von Deutschland, Band 6: Cistifloren – Tafel 60
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Hartheu, Johanniskraut, Hypericum perforatum

Hartheu, Hypericum perforatum
Tafel 60:
a) Pflanze, verkl, ;
b) Stengelstück in nat. Gr,;
c) Blatt in nat, Gr.;
d) Blüte in nat. Gr.;
e) Fruchtknoten in nat. Gr.;
f) Narbe, vergr.;
g) Staubgefäss, vergr.;
h) Kelch in nat. Gr.;
i) Frucht in nat. Gr.;
k) dieselbe durchschnitten;
l) Samen in nat. Gr. und vergr.;
m) durchschnittener Same, vergr.
20 bis 60 cm hoch. Stengel zweikantig, meist nicht hohl. Blätter sitzend, rundlich bis lineallänglich (veronense), meist länglich oval, dicht durchscheinend punktiert. Blütenstände umfangreich, Blumen ansehnlich, gelb, Kelchblätter spitz, meist ganzrandig, selten zerstreut drüsig gezähnt. 15 bis 25 Staubgefässe in jedem Bündel, ad. 6-8, einzeln später. (Synonyme: Harthau, Hartenau, Johanniskraut, Jesuwundenkraut, Arnika).
In Wäldern und Gesträuchen, auf Heiden und trockenerem Grasland häufig, in den Alpen bis 800 m. Altes Zaubermittel, der am Johannistage gewonnene rote Saft sollte an das Blut Johannes des Täufers erinnern.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde.

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