Stichworte: Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Hopfen
Tafel 184. Humulus Lupulus L. (Hopfen) A Zweig mit männlichen, B mit weiblichen Blüten; C Fruchtzweig; 1 und 2 männliche Blüte; 3 Staubbeutel, 4 deren Querschnitt; 5 weiblicher Blütenstand, vergrössert; 6 zwei weibliche Blüten in der Zapfenschuppe; 7 einzelne weibliche Blüte mit ihren Deckblättchen; 8 ausgewachsenes Deckblättchen mit der kleinen (unten rechts sitzenden) Frucht; 9 Nüsschen; 10 geöffnete Frucht mit dem spiralig gewundenen Keim.

Aus dem ausdauernden Wurzelstocke entwickeln sich 7 und mehr Meter lange, dünne, rechtswindende Stengel. Auf den Zapfenschuppen und den jungen Früchten finden sich in grosser Menge eigentümliche Haargebilde, gelbliche, Lupulin oder Hopfenmehl genannte Körperchen, denen der Zapfen den ihm eigenen Geruch und Geschmack und damit seine Verwendung in der Bierbrauerei verdankt.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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