Bewie 's Mikrowelt Mauer-Rauke aus Sturms Flora von Deutschland, Band 6: Mohnartige – Tafel 33
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Mauer-Rauke, Crucifera diplotaxis

Mauer-Rauke, Crucifera diplotaxis
Tafel 33:
a) Pflanze, verkl.;
b) Blüte in nat. Gr.;
c) Kelch, vergr.;
d) Kronblatt, vergr.;
e) Fruchtknoten und Honigdrüsen, vergr.;
f) Staubgefässe, vergr.;
g) Frucht in nat. Gr.;
h) oberer Teil der geöffneten Frucht, vergr.;
i) Same in nat. Gr. und vergr.
12 bis 60 cm hoch. Stengel und Zweige meist nur am Grunde beblättert. Blätter von unangenehmem Geruch, gezähnt oder fiederspaltig, ihre Abschnitte in der Regel höchstens doppelt so lang wie breit. Kronblätter gelb, beim Welken rötlich, in einen kurzen Nagel zusammengezogen, ihre grösste Breite beträgt ungefähr drei Viertel ihrer Länge. Früchte oberhalb des Kelchansatzes nicht gestielt. 1j bis ad. 4-10. (Synonyme: Diplotaxis muralis, Sisymbrium murale.)
An Strassen und Dämmen, auf Schutt und Kulturland; seit dem 18. Jahrhundert von Südwesten eingewandert, im Elsass vielleicht schon früher vorgekommen, doch auch dort erst seit 1840 häufig, jetzt durch ganz Deutschland verbreitet, aber in verkehrsarmen Gegenden noch selten.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde.

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