Stichworte: Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Mistel
Tafel 187. Viscum album L. (Mistel) A Keimling auf entrindetem Ästchen. B Blütenzweig einer männlichen Pflanze. C Fruchtzweig. 1 männliches Blütenköpfchen; 2 männliche Blüte; 3 desgl. halbiert; 4 weibliches Blütenköpfchen; 5 weibliche Blüte halbiert; 6 Same; 7 desgl. vergrössert; 8 die beiden demselben entnommenen Keimlinge. 1 bis 5, 7 und 8 vergrössert.

Blütezeit März, April. Frucht eine weisse, giftige Beere. Äste 30 bis 60 cm lang. Auf etwa 50 Baum- und Straucharten, besonders auf Pappeln, Ahorn, Weissdorn und Obstbäumen, aber auch auf Tannen und Fichten schmarotzend; wurzelähnliche Nähr-Äste, Rindenwurzeln, verlaufen im inneren Baste der Rinde, entwickeln von ihrer Unterseite kurze, Senker genannte Ästchen und entnehmen Nahrungssäfte des Wirtes, um sie dem Schmarotzer zuzuführen.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

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