Bewie 's Mikrowelt Sanddorn aus Sturms Flora von Deutschland, Band 7: Seidelbaste – Tafel 41
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Sanddorn, Hippophae rhamnoides
Tafel 41:
a) Blattzweig, verkl.;
b) weibl. Blütenzweig in nat. Gr.
c) Blütenzweig in nat. Gr.;
d) weibl. Blüte, vergr.;
e) männl. Blüte, vergr.;
f) junge Frucht, vergr.;
g) Fruchtzweig in nat. Gr.;
h) Samen nebst Durchschnitt in nat. Gr.
1 bis 5 m hoch, Blätter lineallanzettlich bis linealisch. Die Schuppen der kleinen Blütendeckblätter und nicht selten auch ein Teil derjenigen auf der Unterseite der Laubblätter sind rostfarben. Früchte orangegelb, säuerlich. 8-5, selten 8. (Synonyme: Stranddorn, Weidendorn, Rheindorn).
An Ufern, auf überschwemmtem oder abgestürztem Boden, auf Sandflächen und Dünen, auch auf steinigem Oedland und in Wäldern; nicht selten an der Donau und deren südlichen Zuflüssen bis fast 1000 m bergaufwärts, am Bodensee und Oberrhein und an der Ostsee, sonst selten. Häufig angepflanzt zur Bindung von Flugsand. – An den Alpenflüssen und der Ostsee ist die Art einheimisch, alle anderen Standorte verdankt sie der Einführung durch den Menschen ; auch an der Ostsee und am Oberrhein sind die jetzt vorhandenen Bestände meist angepflanzt.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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