Stichworte: Flora, Historie, Thomé, aus Bewie's Mikrowelt

Schmeerwurz
Tafel 136. Tamus communis L. (gemeine Schmeerwurz) A männliche, B weibliche Blüten tragender Zweig; 1 männliche Blüte; 2 desgl. im Längsschnitte; 3 weibliche Blüte; 4 desgl. im Längsschnitte; 5 Fruchtstand; 6 Same; 7 desgl. durchschnitten, um den kleinen Keimling in seinem Nährgewebe zu zeigen. 1 bis 4, 6 und 7 vergrössert.
Wurzelstock knollig, fleischig, aussen schwärzlich, ausdauernd. Stengel windend, 1,5 bis 3 Meter lang. Blätter langgestielt, pfeil- bis herzförmig, zugespitzt, in den Achseln die Blütentrauben tragend. Blüten zweihäusig, grünlich. Männliche Blüten radförmig-glockig, mit 6, zwei Kreisen angehörenden, am Grunde verwachsenen Blättern und 6 Staubblättern (XXII, 6); in grösseren Trauben als die weiblichen Blüten. Weibliche Blütenhülle oberständig, kreiselförmig-glockig; Fruchtknoten unterständig, dreifächerig; 3 Griffel mit zweispaltigen Narben. Frucht eine 3 fächerige, kugelige, rote Beere, mit 3 bis 5 kugeligen Samen. Keimling klein, in der Nähe des Nabels im Eiweiss liegend. Blütezeit Mai. An Zäunen, in Hecken und Gebüschen im westlichen und südlichen Teile des Gebietes zerstreut.


Bilder und Texte (z.T leicht modifiziert) aus: Thome, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2. Auflage

Kommentar schreiben

Kommentar