Stichworte: Band14, Flora, Historie, Sturm, aus Bewie's Mikrowelt

Strassen-Bitterblatt, Picris hieracioides oder Hieräcium picris
Strassen-Bitterblatt, Picris hieracioides
oder Hieräcium picris.

Tafel 34:
a) Blütenstand, verkl.;
b) Blatt, verkl.;
c) durchschnittene Blume in nat. Gr.;
d) Staubgefäss, vergr.;
e) Griffel, vergr.;
f, g) Frucht, vergr.
20 bis 100 cm hoch, borstig, zuweilen fast stachelig, meist dunkelgrün. Grundblätter länglich bis lanzettlich, in einen langen Stiel verschmälert, Stengelblätter länglich bis lineallanzettlich, mit verschmälertem oder abgerundetem Grunde sitzend, mehr oder weniger gezähnt, zuweilen nur schwach ausgebuchtet, andre Male mit langen, schmalen Zähnen; Zähne in eine Drüse auslaufend. Blumenstände meist ebenstraussähnlich oder mit ebenstraussähnlichen Zweigen. Blumenstiele meist nicht verdickt. Hüllblätter auf der Mittelrippe mehr oder weniger borstig, die äusseren abstehend oder nach aussen gebogen, die inneren gerade und aufrecht. Offene Blumen von etwa 25 mm Durchmesser. 2j und ad. 6-10. Kommt zuweilen gebändert vor.
An Strassen, Dämmen und Ufern, in Gesträuchen und lichten Wäldern; nicht selten, in den Alpen bis 1500 m, in den Vogesen bis 1000 m, jedoch im Kgr. Sachsen und Thüringen mehr zerstreut, den oberfränkischen und Oberpfälzer Waldgebieten fehlend, sehr zerstreut und meist nur vorübergehend eingeschleppt im Flachlande von Mecklenburg und der Altmark westwärts.

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