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Sturms Flora von Deutschland, Band 1: Lilienartige – Tafel 32

Schachblume, Schachbrettblume, Pritillaria oder Lilium meleagris

Schachblume, Pritillaria oder Lilium meleagris
Tafel 32:
a) Pflanze, verkl.;
b) Blumenblatt in nat. Gr.;
c) Staubgefässe und Fruchtknoten in nat. Gr.;
d) Fruchtknoten in nat. Gr. ;
e) Frucht in nat. Gr.;
f) desgl., durchschnitten.
10 bis 35 cm hoch. Blätter zerstreut, linealisch. Meist nur eine Blüte an der Spitze des Stengels. Blumenblätter etwa 4 cm lang, unregelmässig weiss und rot kariert, selten weiss. 4-5. (Synonyme: Kibitzei, Schachbrettblume.)
Auf Wiesen; sehr zerstreut von Westfalen bis Mecklenburg, selten im übrigen Deutschland, fehlt in Ost- und Westpreussen, Schlesien, Rheinland und Elsass-Lothringen, sowie in den Alpen. Ist im 16. Jahrhundert als Gartenblume aus Frankreich eingeführt, jetzt nur noch selten gezogen.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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