Bewie 's Mikrowelt Sturms Flora von Deutschland, Band 3: Echte Gräser (Gramineae) – Tafel 4
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Grüner Fennich, Setaria viridis P. B.
Blaugrüner Fennich, Setaria glauca P. B.

Grüner Fennich, Setaria viridis P. B.
Taf. 4, Fig. 1:
a und b) die Pflanze verkl.;
c) Rispenästchen;
d) Aehrchen.
Pflanze grasgrün, schwach bläulich. Halm schief oder aufsteigend, am Grunde ästig, 15 bis 60 cm hoch. Blätter lineal-lanzettlich. Aehrenrispe gedrungen, walzenförmig, 3 bis 6 cm lang, oft rötlich oder violett überlaufen. Rispenäste wenigblütig, behaart. Hüllborsten verschieden lang, rauh. Decksp. der Zwitterblüte länglich, etwas niedergedrückt. 1j. 7-9.
Der grüne Fennich wächst ebenfalls als Unkraut auf bebautem Boden und an Wegen. (Synonyme: Panicum viride L., Pennisetum viride R. Br.)
Blaugrüner Fennich, Setaria glauca P. B.
Taf. 4, Fig. 2 :
a) Halmende mit Aehrenrispe verkl.;
b) Teil des Blattes;
c) und d) Aehrchen,
e) Korn.
Pflanze matt blaugrün. Halm am Grunde oft ästig, 10 bis 40 cm hoch. Aehrenrispe gedrungen, walzenförmig, etwa 3 cm lang; ihre Aeste meist einblütig. Hüllborsten bräunlichgelb. Decksp. der fruchtbaren Blüte stark gewölbt. 1j. 7-9.
Auch diese Art kommt auf bebautem, sandigem Boden vor und soll in Schleswig fehlen. (Synonyme: Panicum glaucum L., Pennisetum glaucum R. Br.)
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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