Sturms Flora von Deutschland, Band 4: Ampfer – Tafel 63
Schön, dass Du Bewie 's Mikrowelt besuchst. Möchtest Du kommentieren, kritisieren, richtigstellen, etwas anmerken? Dann bitte nach unten zur Kommentareingabe scrollen!

Echter Vogelknöterich, Polygonum aviculare

Echter Vogelknöterich, Polygonum aviculare
Taf. 63:
a) Zweig in nat. Gr.;
b, c) Blüte in nat. Gr. und vergr.;
d) Staubgefäss, vergr.;
e) Fruchtknoten, vergr.;
f) Frucht mit Hülle in nat. Gr. und vergr.;
g) Frucht in nat. Gr. und vergr.
5 bis 100 cm lang. Blätter linealisch bis länglich verkehrteiförmig, zugespitzt oder spitz, die unteren zuweilen stumpf, auch haben sie zuweilen bis 1 cm lange Stiele. Deckblätter der oberen Blütenstiele zuweilen unentwickelt, so dass traubenförmige oder ährenähnliche Blütenstände erscheinen. Blumenblätter rot oder weiss, mit schmälerem oder breiterem grünem Mittelstreif oder Mittelfeld, nur am Grunde verwachsen. Meist 5 Staubgefässe. Früchte ungefähr so lang wie die Blumenblätter, 2 bis 4 mm, unmittelbar über dem Grunde am dicksten, an den Kanten nicht selten etwas blank, auf den vertieften Seiten mattbraun, fein gestreift. 6-11. (Synonyme: Schweinekraut, Saugruse, Zerrgras, Unvertritt).
An Strassen, auf Aeckern, an Ufern und auf Oedland gemein, in den Alpen bis 1000 m. Verträgt den Tritt der Menschen länger als andere Pflanzen. Die Früchte werden als Heilmittel für Brustkranke angepriesen.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

Kommentar schreiben

Kommentar