Bewie 's Mikrowelt Sturms Flora von Deutschland, Band 4: Kätzchenträger – Tafel 26
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Salbei-Weide, Salix aurita

Salbei-Weide, Salix aurita
Taf. 26:
a) männl. Zweig in nat. Gr.;
b) Blüte, vergr.;
c) weibl. Zweig in nat. Gr.;
d) Blüte, vergr.;
e) Blätter in nat. Gr.;
f) Fruchtstand in nat. Gr.;
g) Frucht, vergr.
25 bis 160 cm hoch, selten höher. Junge Zweige filzig, teils schon im ersten Herbste, teils im zweiten Jahre kahl werdend. Knospenschuppen kahl oder mit einzelnen Haaren. Nebenblätter verhältnismässig gross, meist schief nierenförmig, gezähnt. Blätter verkehrteiförmig mit kleiner schiefer Spitze, seltener fast rundlich oder verkehrt-lanzettlich, gesägt mit drüsenspitzigen, am Rande umgeschlagenen Zähnen, oberseits matt dunkelgrün, kurzhaarig, seltener kahl, durch Vertiefung der Adern runzelig, unterseits filzig, seltener zerstreut behaart und blaugrau, mit vorspringenden Adern. Blütenstände fast kugelförmig, meist etwa 18 mm lang, Fruchtstände 2 bis 5 cm. Blütendeckblätter hellbraun oder rotgelb mit dunklerer Spitze, zottig behaart. Fruchtknoten filzig, der Stiel meist drei- bis viermal länger als die Drüse. 4-5.
Auf Mooren, in moorigen Wäldern, auf Wiesen und an Ufern nicht selten, in den Alpen bis 1550 m.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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