Bewie 's Mikrowelt Sturms Flora von Deutschland, Band 5: Haufenfrüchtige – Tafel 55
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Gift-Hahnenfuss, Ranunculus sceleratus


Gift-Hahnenfuss, Ranunculus sceleratus
Tafel 55:
a) Pflanze, verkl.;
b) Blüte in nat. Gr. und vergr.;
c) Blüte ohne die Kronblätter in nat. Gr. und Kelch und Fruchtknoten, vergr.;
d) Staubgefäss, vergr.;
e) Frucht in nat. Gr.;
f) Früchtchen in nat. Gr. und vergr.
Stengel 15 bis 70 cm hoch, kahl. Grundblätter dreiteilig oder dreilappig mit zwei- oder dreilappigen, ausserdem eingeschnittenen Abschnitten; die Zipfel stumpf. Seltener finden sich schwimmende Blätter mit gestutztem Grunde und fünf Lappen. Obere Blätter meist dreizählig mit schmalen ganzrandigen oder eingeschnittenen Blättchen. Blütenstiele etwas behaart. Kelche zurückgeschlagen. Kronblätter klein, gelb. Fruchtknoten ungefähr 200, ihre Axe schon in der Blüte verlängert. Fruchtköpfchen cylindrisch. Früchtchen klein, schwach runzelig. 1j. 5-11. (Synonyme: Batrachium sceleratum). Giftig.
Auf überschwemmt gewesenem Boden und in flachem Wasser an Ufern, auf Feldern und in Wegen; häufig, in den Gebirgen und kalkreichen Landschaften seltener.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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