Bewie 's Mikrowelt Sturms Flora von Deutschland, Band 5: Mittelsamige – Tafel 03
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Frühlings-Miere, Alsine verna


Frühlings-Miere, Alsine verna
Tafel 3:
a) Pflanze in nat. Gr.;
b) Blüte, vergr.;
c) Kelch, vergr.;
d) Frucht in nat. Gr. und vergr.;
e) aufgesprungene Frucht, vergr.
f) Samen in nat. Gr. und vergr.
Stengel am Grunde stark verzweigt, aufrecht oder aufstrebend, 3 bis 15 cm lang, oben drüsenhaarig. Blätter linealisch, zugespitzt, dreinervig, die obersten eiförmig. Blütenstände meist gabelförmig oder wickelartig, selten einblütige Stiele. Kelchblätter dreinervig, grün mit schmalen weissen Rändern. Kronblätter weiss, ungefähr so lang wie der Kelch, am Grunde mit abgesetztem Nagel. Dauerstaudig bis zwerghalbstrauchig. 5-9, (Synonyme: Arenaria verna.)
Auf steinigem Gras- und Oedland; in den Alpen von 1750 bis 2600 m häufig, im Vorlande selten, in Oberschwaben bei Wolfegg, nicht selten im Fränkischen Jura, ziemlich häufig am Harz und im Mansfeldischen, selten bis zur Unstrut (Wendelstein), Magdeburg (Neuhaldensleben), Braunschweig und Hildesheim, sehr zerstreut bei Osnabrück an den Vorhügeln des Teutoburger Waldes, auf Galmeiboden bei Aachen sowie im Riesengebirge.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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