Bewie 's Mikrowelt Weißer Senf aus Sturms Flora von Deutschland, Band 6: Mohnartige – Tafel 37
Schön, dass Du Bewie 's Mikrowelt besuchst. Möchtest Du kommentieren, kritisieren, richtigstellen, etwas anmerken? Dann bitte nach unten zur Kommentareingabe scrollen!

Weisser Senf, Crucifera lampsana

Weisser Senf, Crucifera lampsana
Tafel 37:
a) Zweig, verkl.;
b) Blatt, verkl.;
c, d) Blüten in nat. Gr.;
e) Kronblatt in nat. Gr.;
f) Blüte ohne die Kronblätter in nat. Gr. und vergr.;
g) Staubgefässe in nat. Gr. und vergr.;
h) Fruchtknoten und Honigdrüsen in nat. Gr. und vergr.;
i) Frucht in nat. Gr.;
k) Haare, vergr.;
l) reife Frucht in nat. Gr.;
m) dieselbe aufgesprungen;
n) Samen in nat. Gr. und vergr.
25 bis 80 cm hoch. Mehr oder weniger steifhaarig. Blätter fiederspaltig, der Endabschnitt viel grösser als die seitlichen; meist sind auch die obersten Blätter noch kurz gestielt. Kelchblätter abstehend. Früchte abstehend, ungefähr 3 cm lang, wovon die Hälfte auf den säbelförmig gekrümmten Schnabel kommt. Klappen mit drei starken Nerven, in der Regel dicht borstig. Samen feingrubig punktiert, hellgelbbraun. 1j. 6-10. (Sinapis alba; englischer Senf.)
Alte Kulturpflanze, in ganz Deutschland nur wenig, und zwar mehr zum Viehfutter als der Samen wegen gebaut, am meisten noch in Württemberg, Franken und Thüringen. Nicht selten auf Aeckern, an Wegen und auf Schutt verwildert.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde.

Kommentar schreiben

Kommentar