Weißes Veilchen aus Sturms Flora von Deutschland, Band 6: Cistifloren – Tafel 57
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Weisses Veilchen, Viola alba

Weisses Veilchen, Viola alba
Tafel 57:
a) Pflanze, verkl.;
b) geschlossene Blüte, vergr.;
c) Staubgefässe in nat. Gr. und vergr.
Ausläufer lang, oft blühend, ehe sie wurzeln. Nebenblätter lanzettlich, lang zugespitzt, mit fransenartigen, drüsenspitzigen Zähnen und gewimpert. Blätter aus herzförmigem Grunde breit eiförmig oder dreieckig, ungefähr ebenso breit wie lang. Blumen weiss mit gelblichem Sporn. Fruchtknoten behaart. 3-4; geschlossene Blüten 4-6.
In lichten Wäldern und Gesträuchen und auf trocknem Grasland; zerstreut in Elsass-Lothringen und Baden, selten im preussischen Saargebiet (Merzig) und Oberfranken (Gräfenberg).
Vergleich: Die Pflanzen auf den Tafeln 54 und 55 haben dicke wurzelstockartige Hauptstengel mit wenigen kurzen Zweigen, aber keinerlei Langtriebe (auch keine Ausläufer); Blätter und Blüten daher sämtlich grundständig, erstere meist im Winter schwindend.
Aus: J. Sturm’s Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde.

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