Stichworte: Band14, Historie, Sturm, aus Bewie's Mikrowelt

Gemeine Chondrille, Chondrilla juncea oder Hieracium chondrilla
Gemeine Chondrille, Chondrilla juncea
oder Hieracium chondrilla.

Tafel 42:
a, b) Pflanze, verkl.;
c) Blüte, vergr.;
d) Staubgefäss, vergr.;
e) Griffel, vergr.;
f) Früchte in nat. Gr.
Durch Bildung von Adventivknospen aus den Wurzeln queckend. 50 bis 150 cm hoch, mit langen, starren Zweigen. Stengelgrund borstig und sternhaarig. Grundblätter buchtig gezähnt oder fast fiederspaltig, zur Blütezeit welk oder geschwunden. Stengelblätter lanzettlich bis linealisch, buchtig oder ganzrandig, an den Rändern meist mit zerstreuten steifen, zuweilen stachelartigen Haaren: die Ränder sehen nach oben und unten. Blumenstände aus langen, traubigen oder locker ährenähnlichen Zweigen zusammengesetzt, an den Zweigspitzen meist mehrere Blumen genähert. Hüllblätter sternhaarig, auf der starken Mittelrippe zuweilen mit Stachelchen. Früchte am Grunde des Schnabels mit spitzen Höckern. ad. 7- 9. (Synonyme: Chondrilla acanthophylla und latifolia.)
Auf trockenem oder zeitweise dürrem Oedland , auf Aeckern,. in Gesträuchen, lichten Wäldern und an Ufern, vorwiegend auf Sand und Kies, aber auch auf Löss u.s.w.; nicht selten in den meisten grösseren Tälern und an der westlichen Ostsee, sonst sehr zerstreut,, fehlt den Alpen und ihrem Vorlande bis gegen Simbach – Landshut – Augsburg – Ulm sowie in Oberschwaben und in den Juragebieten, kommt jedoch am Bodensee sehr zerstreut vor, fehlt ferner in Schleswig , Mittel- und Westholstein, ist selten im westelbischen Küstenlande und in Ostpreussen.

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