Moschuskraut aus Sturms Flora von Deutschland, Band 12: Schirmblumige – Tafel 41
gepostet am 29. Januar 2019 . Möchten Sie kommentieren, kritisieren, richtigstellen, etwas anmerken? Dann bitte nach unten zur Kommentareingabe scrollen!
Moschuskraut, Moschatellina generalis
Tafel 41:
a) Pflanze in nat. Gr.;
b) sechszählige Blüte, vergr.;
c) normale Endblüte, vergr.;
d) dieselbe von unten ;
e) Kelch einer Seitenblüte, vergr.;
f) Staubgefäss, vergr.;
g) Griffel der Endblüte, vergr.;
h) junge seitenständige Frucht, vergr.;
i) Blatteil, vergr.
Von schwachem Moschusgeruch. Wurzelstock queckend, gestielte Grundblätter und blühende Triebe von 4 bis 20 cm Höhe. Grundblätter wechselständig, Stängel mit einem Paar gegenständiger Blätter. Grundblätter meist doppelt dreizählig mit vorn eingeschnittenen Blättchen; die Zipfel abgerundet und stachelspitzig. Stengelblätter nur einmal dreizählig, sonst wie die Grundblätter. Blütenstand kopfförmig, endständig, in der Regel mit einer Endblüte und vier seitlichen. Blumen gelblichgrün oder hellgrün. Endblüte in der Regel vierzählig, doch sind meist nur zwei Kelchblätter, selten deren drei entwickelt. Seitenblüten in der Regel fünfzählig, gewöhnlich mit drei Kelchblättern. Staubgefässe bis zum Grunde zweiteilig, zuweilen fehlt die eine oder andere Hälfte. Griffel in der Regel von der Zahl der Kronblätter. Fruchtknoten anfangs in der flach ausgehöhlten Blütenachse ziemlich frei. Früchte von Kelch und Griffeln gekrönt, wenig fleischig, ad. 3 bis 5. (Synonyme: Adoxa moschatellina; Bisamkraut.)
In Wäldern und Gesträuchen nicht selten, in den Alpen bis 2250 m.
Aus: J. Sturm's Flora von Deutschland, Nachdruck nach 1900 mit Chromolithographien (Ernst H. L. Krause: Schriften des Deutschen Lehrer-Vereins für Naturkunde).

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